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Agility hat sich mit Sicherheit mittlerweile zur bekanntesten und beliebtesten Hundesportart entwickelt - kein Wunder: wer einmal ein gut aufeinander eingespieltes Team hat laufen sehen, der kann sich nur schwer der davon ausgehenden Faszination entziehen. Ein kaum sichtbare Körperbewegung genügt und Bruchteile von Sekunden entscheiden über den Ausgang des Laufes.
Doch auch Agility ohne Turnierambitionen ist eine tolle Möglichkeit, die Freizeit gemeinsam mit seinem Hund zu gestalten. Der Hund lernt seinem Hundeführer zu vertrauen und sich an ihm zu orientieren - während der Mensch sich darin übt, das Verhalten seines Hundes nicht nur zu "lesen", sondern bereits vorauszuahnen. Nicht nur reagieren, sondern agieren, ist hier das Motto! Im Vorfeld eines jeden Laufes begeben sich daher auch zunächst die Hundeführer ohne ihren vierbeinigen Partner in den Parcours. Sie prägen sich einerseits die vom Richter vorgegebene Hindernisabfolge ein und versuchen andererseits bereits in Gedanken ihren Lauf zu planen. Wo muss ich stehen, damit mein Hund versteht, welches Gerät er nehmen soll? Wo kann ich ihn vorausschicken, wo bleibe ich lieber bei ihm und sperre den Zugang zum falschen Gerät? ... natürlich klappt nicht immer alles reibungslos und so mancher gut durchdachte Lauf endet bereits an der dritten Hürde!
Für die Chancengleichheit sorgt die Aufteilung in verschiedene Leistungs- und Größenklassen:
* Beginner-Klasse : für Hunde, die erst noch Turniererfahrung sammeln müssen
* Senioren-Klasse: für Hunde ab 6 Jahren
* Klassen A1 - A3: die eigentlichen Prüfungsstufen, die sich in ihrer Schwierigkeit bzgl. Parcoursverlauf und Richtgeschwindigkeit unterscheiden
.... und diese Klassen dann halt noch einmal unterteilt in Mini-, Midi- und Maxi-Hunde.
Für uns persönlich war Agility die erste Hundesportart, mit der wir überhaupt direkt in Kontakt gekommen sind. Ayka war von Anfang an mit Begeisterung dabei, deshalb unser Fazit: für jeden gesunden Hund absolut empfehlenswert und zur Nachahmung empfohlen!
... nur den "Schnüffelnasen-Faktor" darf man speziell bei Jagdhunden im Parcours nicht vernachlässigen, aber das ist eine ganz andere Geschichte ;-)
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