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...in der Lüneburger Heide...

Wir haben einen wunderschönen Tagesausflug in die Lüneburger Heide gemacht.

Morgens hiess es früh aufstehen - die Hunde haben gleich gemerkt, was anstand: ein Ausflug! und waren dementsprechend aufgeregt - schließlich will man ja beim Einpacken in die Boxen nicht vergessen werden! ;-)

Heide 3
Heide 1 Heide 5

Nach gut 3 Std. Fahrt hatten wir unser erstes Ausflugsziel erreicht: das Pietzmoor.

Ein Rundwanderweg von ca. 4,4 km führte durch eine herrliche Landschaft: große sumpfige Flächen mit den typischen im Wasser stehenden Birken und torfigem Boden. Weite Teile des Weges führten über Holzbohlen, kleine blaue Libellen schwirrten umher und die Hunde verstanden gar nicht, warum ein erfrischendes Bad in der braunen Pampe am Wegesrand nun nicht wirklich in Frauchens Sinne war...

Heide 2
Heide 4

Weiter ging es dann in Richtung der eigentlichen und so bekannten Heidelandschaft - wir wollten dort den Wilseder Berg -die höchste Erhebung in der Heide- erwandern, aber die zum Teil schlechte Ausschilderung des Weges und die flirrende Hitze, ließen uns sehr schnell umdisponieren... also drehten wir nur eine kleine Runde, um uns danach direkt wieder am Auto zu erfrischen. Sehr gut war hier vor allem die Erreichbarkeit von frischem Wasser für die Hunde - so konnten wir unseren Vorrat stets auffüllen.

Danach war erst einmal eine kurze Siesta angesagt - die Zweibeiner stärkten sich und die Hunde tankten im Schatten dösend neue Kraft - besonders Ayka hatte mit der Hitze zu kämpfen.

...natürlich durfte auch ein kleiner Shopping-Ausflug in die Souvenirläden nicht ausgelassen werden... Heidschnuckenwurst, Heidschnuckenfigürchen und allerlei Kitsch - natürlich haben wir eine Kleinigkeit gekauft....

Heide 8
Heide 7
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Das letzte Ziel des Tages sollte das Grab von Hermann Löns, dem bekannten Heidedichter und Bruder von Edmund Löns (dieser ist eng mit der Geschichte der Rasse des KLM verbunden) sein. Ayka ging nur noch ein Stück des Weges mit - doch auch für Nelly und Dori war jäh Schluß: das Grab lag in einem extra umzäunten Gebiet, in dem Heidschnucken frei gehalten wurden... Hunde hatten keinen Zutritt. So machte ich mich zu vorgerückter Stunde schließlich alleine durch die Heide auf, meine restlichen Begleiter waren ja bei unseren Hunden verteilt.

Eine sonderbare Stille lag über der Landschaft - meine Gedanken kreisten nur immer um das Eine: bloß nicht verlaufen! Ein verschlungener Weg durch einen Wacholderhain führte zu dem schlichten Stein des Dichters - endlich! Viel Zeit habe ich mir beim Betrachten nicht gelassen, besonders nachdem ich folgende Inschrift an dem Denkmal des Dichters gelesen hatte:

Heide 6
Heide 10

Da ich am Ende des Tages nicht mehr viel Lust auf die Geheimnisse der Heide hatte, also schnell wieder zurück - mittlerweile war es auch schon nach 21.00 Uhr, als wir endlich am Auto wieder ankamen. Auf der Rückfahrt war nicht mehr viel von unseren Hunden zu hören...

Es war wirklich ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Tag - die Wege durch die Heide sind, wenn man sie kennt, gut zu wandern; nur vereinzelt haben wir weitere Ausflügler getroffen. Viele Parkplätze am Rande des Naturschutzgebietes laden zum Verweilen ein... nur ein wichtiges Detail darf man keinesfalls vergessen: eine Lotion zum Schutz vor Mücken und Bremsen, denn die gibt es dort fast genauso zahlreich, wie die Heidesträucher!

Linie Laub03

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