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Silvesterwanderung 2005
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Mittlerweile zum siebten Mal wollten wir sie in Angriff nehmen: die 15km von Werl nach Soest!
Wir hofften nur, dass auch diesmal der Wettergott gnädig mit uns sein möge, da wir uns schon ernsthaft Gedanken machten, wieviel Wasser unsere Kleidung ansonsten in knapp 3 Stunden Fußmarsch aufnehmen würde...
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Aber wir schienen Glück zu haben und konnten wenigstens schon mal im Trockenen unsere Hunde für die Tour vorbereiten: Dori würde mit ihren 2 Jahren (gestern hatte sie Geburtstag) nun das erste Mal dabei sein. Nelly ist den Weg seit unserem Beginn 1999 immer mitgelaufen und würde wahrscheinlich auch alleine ankommen - diesmal hatte sie jedoch noch die "besonders wichtige" Aufgabe einen kleinen Rucksack zu tragen - sie war stolz wie Oskar!!
Dann noch schnell die Pfoten mit etwas Vaseline geschützt, die Geschirre angelegt und wir und unsere Hundefreundin waren bereit, uns dem scheinbar endlosen Weg zu stellen.
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Ach ja, Ayka war natürlich auch mit dabei! Sie würde jedoch die Strecke bequem im Auto zurücklegen - aus Erfahrung wissen wir, dass teilweise von den Zuschauern, die uns in jedem Örtchen kräftig anfeuern, geknallt wird und das würde Ayka`s Nerven arg zusetzten. Also wird sie etwas abseits von dem ganzen Getümmel eine kleinere Runde mit meinem Papa drehen und uns dann in Soest erwarten.
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Neben einer ganzen Menge Wanderer würden auch noch zeitlich versetzt Inline-Skater, Walker, Nordic-Walker und als Höhepunkt die Läufer sich auf denselben Weg machen.
Aus diesem Grund gingen wir relativ pünktlich los. Die ersten Kilometer waren schnell geschafft und es ließ sich sogar die Sonne blicken. Die Hunde hatten sichtlich ihren Spass und auch wir Menschen waren (noch) bester Laune. Irgendwann bei Kilometer 10 wünscht man sich natürlich schon, dass das Ziel sich endlich mal blicken lassen könnte...
Beim Passieren der Soester Stadtgrenze kam es, wie es kommen musste: es begann zu regnen, na toll! Wie nass kann man wohl auf 3 km noch werden?
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Schließlich war es nur ein kleiner Schauer und wir konnten im Trockenen die Zielgerade angehen. Die Leute hinter den Absperrungen klatschten und feuerten jeden Ankommenden noch einmal richtig an. Dori schien das Getöse nicht wirklich was auszumachen, aber für Nelly war es anscheinend noch einmal Grund genug, sich so richtig ins Geschirr zu werfen.
Endlich kam die Ziellinie in Sicht! Während ich noch darüber nachdachte, ob ich mir diesmal wieder Blasen gelaufen hatte oder nicht, bekamen wir auch schon den Lohn für unsere Mühen in die Hand gedrückt: eine Erinnerungsmedaille!
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Wir hatten es also geschafft! Die Hunde haben alle gut durchgehalten und es gab keine Blessuren (zumindest bei den Vierbeinern...) zu vermelden. Unsere Zeit war guter Durchschnitt - knapp 3 Std., wie erwartet!
...trotzdem war ich auch ein klein wenig froh, dass es wohl erst in einem Jahr wieder einen Spaziergang solchen Ausmaßes geben wird!
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